back in good old Germany…

….nun bin ich knapp 8 Wochen zurück….

Viele fragen mich: „Und wie ists…?“ „Warum kommt da nix mehr?“….Der Alltag  hat mich also wieder…und die Zeit rennt einfach so.

Jedoch langsam…ganz langsam realisiere eins nach dem Anderen was ich alles erleben durfte und bin unglaublich dankbar für diese hoffentlich jahrelange Wegzehrung!

Seid gespannt, es gibt Fortsetzungen und bleibt mir und meiner Seite treu…es gibt noch vieles auf der Welt zu entdecken….

Ich freu mich, auf alles was mich noch erwartet. Stehe allen Fragen und Anregungen jederzeit gerne zur Verfügung.

muchos saludos a todos y mucha suerte,

Lisa

Puerto Rico

Wow…irgendwie habe ich mir Puerto Rico komplett anders vorgestellt. Aber natürlich habe ich auch dort wunderbare Orte zum Verweilen gefunden.
Was ziemlich beschwerlich ist, dass es kaum Chance gibt sich fortzubewegen. Ohne Einheimische oder Mietwagen, keine Chance. Konnte mir auch keiner sagen, warum das so ist😠😫.
Also wer nicht arm werden will, Freunde suchen oder genau planen, was man sehen will. Was auch sehr schade ist, quasi alles ist importiert. Also auf meine geliebten Früchte musste ich verzichten. Meine kulinarische Suche, der ich mich so gerne widme, lief deshalb nicht so gut. Typisch sind viel frittierte Gerichte und ansonsten findet man alles wie in den USA auch. Kein Wunder, dass es viele Übergewichtigte gibt.

Die Strände sind eher rustikal, aber auch kristallklares Wasser kann man finden. Und auch die Strände strahlen tollen Charme aus.☺

Was man wunderbar auf Puerto Rico kann, ist tanzen😍😍😍.

Da die Insel wirklich klein ist, kann man von der Hauptstadt San Juan wunderbare Tagesausflüge machen. In den Regenwald El Yunque zum Beispiel, dort kann man verschiedenen Wanderrouten folgen. Was man auf jeden Fall nicht missen sollte, ist ein Ausflug zu den berühmtem Bio Bays. Dort kann man bei Nacht das Plankton beobachten und sogar mit ihm schwimmen. Unvergesslich!

Und die Altstadt von San Juan ist unglaublich schön. Es gibt viel zu sehen. Wunderbare Gebäude und die tolle Burgen sind ein Muss.
Mit den Leuten dort kann man tolle Sachen erleben, sie sind sehr freundlich und wenn man aufgeschlossen ist, erlebt man eine Menge.

Also alles in Allem ein wunderbarer Abschluss meiner langen Reise.

Seid gespannt, vergesst die Seite nicht, sobald es Neues zu entdecken gibt, gibt’s neue Einträge.😚😚

2 Nächte Miami…

…kosteten mich mehr als eine Woche Kuba. Egal! Das muss man mal erleben! Die Einreise war echt crazy und überall diese Masse an Menschen, ich war einfach nur froh, als ich mit dem Bus und einem Fußmarsch endlich am Hotel ankam. Super Lage, direkt am teuren und   touristischen Ocean Drive und daher auch am tollen Strand.
Meine Empfehlung ist es sich ein Fahrrad zu mieten und ab geht’s die City und die Punkte, die einem wichtig sind, zu erkunden.
Das Holocaust-Denkmal muss absolut dazugehören! Dahinter gibt es einen schönen botanischen Garten.

Das künstlerische Wynwood-Viertel hat mich verzaubert und das little Havanna, lässt meinen sich wieder in Kuba zu befinden. Übrigens wird überall Spanisch gesprochen, eigentlich gehört Miami nicht den USA, sondern all den Latinos, die dort leben😊😊.

Es gibt sehr viel in Miami zu erleben, leider war meine Zeit dafür zu sehr begrenzt. Dafür geht’s aber zu meiner absoluten Trauminsel und Finale meiner Reise nach Puerto Rico!

Cuba 26.5.-14.6.

„El Oriente“, den Osten wollte ich unbedingt auf meiner 2ten Reise nach Kuba erkunden und erleben. Und natürlich so viel es geht an Strände!
Mein Flieger landete im altbekannten Havanna, die absolut zu meinen Lieblingsstädten zählt und meiner Meinung immer einen Besuch verdient. Man kann sich nur in die Altstadt verlieben und man fühlt sich einfach nur wohl mit all den Klängen, den wunderbaren Künstlern und den Charme, den sie versprüht. Der Strand von Havanna kann sich sehen lassen, jedoch steppt dort der Bär und es ist immer gut besucht. Als nächstes wollte ich unbedingt die Cayo Levisa sehen, einen traumhaften Strand, der sich bei Viñales, meinem Lieblingstal befindet. Da ich mit Einheimischen unterwegs war und denen es leider verboten ist, diese Insel zu betreten, gingen wir zu Cayo Jutia, die ebenso einen Besuch wert ist. Wowww! Das kristallklare Wasser und der weiche, schöne Sand lädt zum Verweilen ein.
Und abends in der Casa de La Musica seine Hüften schwingen, ist der perfekte Tag für mich.

Weiter ging es nach Cienfuegos, dort habe ich den Strand „Rancho de Luna“ genossen und abends meine persönliche Kochschule für karibische, kubanische Köstlichkeiten bekommen. Freut euch, auf mein Neuerlerntes.
Nächste Haltestelle war Camaguey, dass mich leider nicht wirklich begeisterte, also weiter geht’s. Diesmal nach Bayamo, um mit einem Einheimischen „Caminon“ nach Manzanillo zu kommen. Ein Caminon ist im Endeffekt ein LKW. Die Reise war abenteuerlich und hat mir aber auch mega Spaß gemacht.
Manzanillo ist meiner Meinung auf jeden Fall einen Besuch wert, der Plaza de Armas ist wunderschön und man hat das Gefühl in Sevilla zu sein, der arabische Baustil präsentiert sich wunderbar. Zur Mittagszeit fand man kaum Leute auf dem Platz, außer die die Sehnsucht zur Außenwelt mit dem umständlichen Internet suchten. Abends lebte der Platz komplett auf und in jeder Ecke, gab es andere Musikgruppen. Barbecue mit Spanferkel und man lässt sich einfach nur treiben. Leider waren dort viel zu viele Moskitos unterwegs, die viel Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Wieder mit dem Caminon in Bayamo angekommen ging es mit einem Collectivo, einer Fahrgemeinschaft, man darf aber nur Kubaner sprechen lassen, sonst hat man als Ausländer keine Chance, diese günstige Variante wählen zu können, nach Holguin.
Die Stadt kann man mit *räusper* einigen Stufen von oben betrachten. Das muss man auf jeden Fall machen !
Was man sich bei Holguin absolut nicht entgehen lassen darf, ist der schönste Strand, den ich je gesehen habe, „Guardalavaca“!!!
In Hiron suchte ich den Playa Blanco, den ich leider nie erreicht hatte, wegen den Gezeiten.
Egal dann ab nach Varadero, das berühmt für seinen Strand ist. Leider hat es das Wetter nicht gut mit mir gemeint und im Endeffekt konnte ich teilweise nur stundenweise den Strand genießen.
Also dann doch nochmal nach Havanna, den Strand, die Stadt, noch einmal aufsaugen was geht und plötzlich war es schon der 14.6. und meine Reise geht weiter.

 

Lima 19.05. bis 26.05.

Am 19.5. kam ich abends in Lima an. Aufgenommen wurde ich von der Familie einer Freundin meiner Mutter. Obwohl ich für diese Familie eine volkommen Fremde war, wurde ich im höchsten Maße verwöhnt. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar!

Abends sind wir in eine Polloeria gegangen, dort gibt’s die besten Hähnchen. 🐔🐓

Der Verkehr in Lima hat mich mega geschockt. Ich wurde zwar öfter vorgewarnt, aber mit sowas hatte ich wirklich nicht gerechnet. Der Verkehr war auch das was mich an meinem Aufenthalt in Lima wirklich gestört hat. Dazu muss man wissen, dass in Lima viele Highlights auch sehr weit auseinander gelegen sind. Leider gibt es keine Metro. Dafür aber einen Bus, Metropolitan mit dem man schneller das Ziel erreicht. Am Meer gibt’s ein tolles Einkaufszentrum, mit Kino und sonstige Freizeitgestaltungs-möglichkeiten. Was sich auch lohnt, sind die Katakomben der Iglesia San Francisco. Wirklich ein Erlebnis!
Lima war für mich vor allem eine kulinarische Erkundung. So viel gegessen und probiert wie dort, habe ich bei meinem ganzen Trip nicht😁😁😁. Tausende Chifa’s , eine Mischung zwischen chinesischen und peruanischen Gaumenfreuden, als Buffet. Cevicherias, ohne Ende. Dies sind Restaurants speziell für Fischgerichte ausgerichtet. Und unendliche Pastellerias, Läden extra für Nachtische.
Richtung Plaza de Armas kann man wunderbar die frühere Stadtmauer „Muralla“ betrachten, auch ein Museum gibt es hierfür. Um besser zu verstehen, wie die Menschen früher gelebt haben. Das Museum „Larco“ war die reinste Zeitreise. Sehr interessant und trotz dessen, dass ich nicht unbedingt in Museen gewesen sein muss, war ich begeistert. In dem Museum wird vor allem die Zeit und die Menschen vor den Inkas präsentiert. Den Mochica. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Punkt 12 Uhr mittags beginnt am Plaza de Armas, beim Regierungssitz, der erste des 2-mal täglichen Wachwechsels. Ein Spektakel hoch 10. Dies dauert 20 Minuten!!! Party ohne Ende😀😀.


Ein anderes, tolles Highlight war der Parque de la Reserva. Mit verschiedenen Brunnen und Fontänen wurden alle Sinne berührt. Man kann selbst mit dem Wasser spielen😂😂 und aber auch einfach die Musik- und Lichtwassershow genießen.


Es gibt einen Aussichtspunkt der „Cerro San Christobal“, leider habe ich aber an diesem Tag nichts gesehen!
Ein wunderschönes, Künstlerstadtviertel „Barranco“ lädt zum Verweilen und Flanieren ein. Das hat mir besonders gut gefallen. Mein Aufenthalt in Lima war also sehr vielseitig und als ich bei der Verabschiedung gehört habe, dass ich jederzeit bei meiner peruanischen Familie willkommen bin, lässt jedes Herz höherschlagen.❤❤❤

Jetzt wird’s aber endlich Zeit für mein schönes Hobby Tanzen, ganz viel Sonnenschein und die tollsten Rhythmen für die Ohren von Lisa! Noch einmal ab nach Kuba😍😍😍😍!!!!!

 

Cuzco und Nazca

Nach dem schönen Copacabana und der Isla del Sol am Titicacasee ging es ab nach Cuzco. Die Busfahrt war ziemlich anstrengend, lag vielleicht daran, dass ich diesmal keinen Nachtbus gewählt habe und wir in Puno umsteigen mussten. Das hieß Gepäck holen, neue Tickets besorgen und Tax bezahlen und ab in den nächsten Bus.
In Cuzco angekommen haben wir uns ein Taxi geschnappt und ab ins Hostel. Unterwegs war ich immer noch mit dem australischen Paar. Die heilfroh waren, eine Übersetzerin zu haben. Cuzco ist eine sehr schöne Stadt und man hat das Gefühl, dass von dem ganzen Tourigeld auch was bei der Stadt ankommt und was gemacht wird. Nicht so wie in Uyuni. Aber wenn man am Plaza de Armas Ruhe sucht, ist das der schlechteste Platz überhaupt. Man wird sofort überrannt und von Massage-, Restaurant- und Tourangeboten und alles sonstige was man sich nur vorstellen kann bombadiert. War für uns erstmal sehr anstrengend und hat uns schnell überfordert. Aber immer mit der Ruhe, alles findet sich schon. Ich schrieb meiner lieben Aurélie, die Schweizerin, sie muss doch jetzt auch hier irgendwo sein. Zu meinem Glück befand sie sich schon in Cuzco und hat sich mit allen möglichen Tourangeboten auseinandergesetzt. Besser kann es nicht sein, sie buchte sich in meinem Hostel ein und gemeinsam verbrachten wir dann die Woche. Meine Australier hatten andere Tourpläne für Cuzco. Gemeinsam nahmen wir aber noch an der Freewalkingtour teil. Diese war von unserem Hostel organisiert und einfach klasse. Erst ging es durch die City und ihren wichtigsten Punkten, dann schnappten wir einen Collectivo (Bus) und sind ab in die Berge. Von dort ging die Tour zu Fuß zurück in die Stadt zu 2 Inkatempeln bis zur wunderschönen Altstadt von Cuzco. Sehr interessiert genossen wir alle die ausführlichen Beschreibungen was, wie und warum die Inkas lebten und handelten.
Für mich zum Vorteil, denn mit meinen anderen Touren konnte ich dann wunderbar Zusammenhänge knüpfen und muss sagen, mit diesem Volk will ich mich noch mehr auseinandersetzen☺.
Am nächsten Tag bin ich mit Aurélie in die „Valle Sagrado“. An dem Tag sahen wir 4 verschiedene Inkastätten, rund um den Fluß Urubamba.
Am darauffolgenden Tag, machten wir uns zur altbekannten und wahrscheinlich beliebtesten Pilgerstätte Südamerikas auf. Der Machu Picchu (zu deutsch: Alter Berg)!!!! Ja Quechua ist mittlerweile auch kein Problem mehr😉😂, die Sprache ist schon schwer😥…
Also erstmal 5 Stunden Bus zu Hidraelectrica, auf die teure Zugfahrt nach Aguas Calientes verzichteten wir natürlich. Vor allem waren die 11km neben den Gleisen wunderbar zu laufen und man bekam ein leichtes Regenwaldfeeling. Auch die Mosquitos waren auf unser Blut scharf😃😡.
Aguas Calientes hat uns überhaupt nicht gefallen, vielleicht weil alles überteuert und die ganze Stadt irgendwie „gestellt und falsch“ war. Egal, jeder will halt hoch😄!
Tag 2 unserer Tour ging um 3:40 nachts/morgens los. Um 5:00Uhr kann man die Stufen hoch zum Machu Picchu. Wir waren stolz auf uns, das wir das in 50 Minuten schafften, so war der Sonnenaufgang save für uns. Völlig verschwitzt oben angekommen, haben wir uns erstmal köstlich über alle anderen, die perfekt gestylt und in den besten Sportoutfits aus dem teuren Bus stiegen😂😂😂!!! Für alle, die am selben Tag wieder Richtung Cuzco pilgern wollen, ist der Aufenthalt auf dem Machu Picchu um ca. 11 Uhr fertig. Wir wollten den Menschenmassen entkommen und mehr davon haben, also blieben wir eine Nacht länger und konnten, so lange wir wollten auf dem Berg bleiben. Wir sind sogar noch zur Puerta del Sol gelaufen, von dem aus man nochmal eine andere Sicht auf den Machu Picchu hat. Toll war’s! Einfach magisch!


Wieder in Cuzco machten wir verschiedenste Märkte unsicher und ließen uns von den peruanischen Köstlichkeiten verzaubern. Tolle Stadt, sehr zu empfehlen, auch wenn man ständig „angelabert“ wird.
Am 15.5. machte ich mich auf den Weg in den Südwesten von Peru. Nächstes Ziel: Nazca. Morgens um 6 angekommen, machte ich mich gleich auf den Weg zum Mirador um wenigstens einen Teil der 500qkm großen, rätselhaften und berühmten Nazca-Linien von einem kleinen Turm zu betrachten. Für insgesamt 3 Euro mit Busfahrt ging der Ausflug für mich aus und da Nazca an sich sonst nicht viel zu bieten hat. Hab ich mich am selben Tag noch für den Strandort Paracas entschieden. Auf nach Paracas🏄!!!

Copacabana und Isla del Sol

Von La Paz ging die Reise nach Copacabana 4 Stunden lang. Am Titicacasee angekommen, darf man erstmal in ein Boot umsteigen, unser Bus auf ein Floß und von da aus waren wir schnell in Copacabana angekommen. Schöne Reise, hat mir gut gefallen, vor allem vergisst man sofort den ganzen Stadtlärm und sehr beruhigend, genießt man den Anblick des malerisch-schönen See’s.
Diese Tage verliefen sehr ruhig und mit einem Tagesausflug zur Insel Isla del Sol war endlich mal ein bisschen Ruhe eingekehrt. Leider konnte man nur den Süden der Insel besuchen, das der Norden der Insel mit den ganzen Touris seine Probleme hat und es nicht gut heißt, das der Süden sich so „verkauft“. Schade, denn die Insel hat einiges zu bieten. Inkastätten, tolle Trekkingtouren und wunderbare, einsame Plätzchen, zum einfach mal die Aussicht genießen. Bilder dazu habt ihr bereits gesehen.😊

Titicaca See

Der Titicaca See ist der höchst gelegene, schiffbare See der Welt. Er liegt auf 3.815 m üNN und ist 178 km lang und 67 km breit. Der größere Teil des Sees liegt in Peru, der Rest in Bolivien.

Hier ein paar Eindrücke

BOLIVIEN – Salar de Uyuni und La Paz

Morgens um halb 8 wurden wir abgeholt und zur bolivianischen Grenze gefahren. Es ist so kalt, dass mein gewohntes Zwiebelprinzip fast seine Wirkung verliert. Die Salar liegt so weit oben, dass es zwar wolkenlos ist und die Sonne sehr gefährlich, aber trotzdem unglaublich kalt ist. Danach gab es für alle frische Avocado und Frühstück. Jeweils 6 Personen wurden zu einem Jeep aufgeteilt. Da die Fahrer nur Spanisch konnten, wurden die Gruppe so gemischt, dass jemand übersetzen konnte. Timotheo, unser Fahrer, war spitze. Er hat uns sehr viel erklärt und beschrieben während den 3 Tagen. Wie wir hörten, war das in anderen Gruppen nicht so. Unsere Gruppe bestand aus einem französisch-ukrainischem Paar, einer Chilenin, Philipp, Tobi und mir. Ich wurde als Übersetzerin eingestellt und los gings. Wir sahen so viel in den 3 Tagen und erlebten so viel, dass Bilder einfach mal wieder mehr als tausend Worte beschreiben. Highlight am 1. Tag waren auf jeden Fall die heißen Quellen auf knapp 5000m. An diesem Tag sahen wir viele verschiedene Lagunen, die jede einzelne eine Besonderheit hatte. Laguna Blanca, Laguna Verde, die bei Wind, die Grüntöne ändert.  All diese Lagunen entstanden aus den umliegenden Vulkanen, enthalten daher auch verschiedene Mineralien und Chemikalien. Wir sahen Geisyiere, rochen Schwefel, kamen zur Laguna Colarada, um Flamingos zu bestaunen. Auch Lamas gab es wie Sand am Meer. Ein Stein, der wie ein Baum aussieht, war auch auf dem Tagesprogramm… Wahnsinn einfach, wie all dies enstand, einfach durch Wind und Regen geformt.


Leider und trotz Unmengen von Kokablättern, erwischte mich am 1. Tag ab der Mittagszeit die Höhenkrankheit, so war der 1. Tag für mich voll gelaufen und ich konnte halb so gut genießen.
Am 2. Tag ging es mir deutlich besser, wir übernachteten auf knapp 4000m und mein Körper war endlich aklimatisiert. Los gings zu verschiedesten Felsformationen, wie Copa del Mundo, Ciudad Italia, Canyon de Anaconda und so weiter. Nachmittags machten wir in einer Geisterstadt Halt, in der es tatsächlich Wein mit dem Namen „Kohlberg“ gab. Ich war von den Socken! Unsere Unterkunft an diesem Tag war ein Hostel komplett aus Salz.
Am 3. Tag mussten wir um 5 Uhr raus und ab zur Salzwüste zum Sonnenaufgang! Unbeschreiblich war das. Auch unbeschreiblich kalt aber es lohnte sich! ABSOLUT!🏜🌄 Danach besuchten wir eine Insel mit  tausenden Kakteen, mitten in der Salzwüste. Isla del Pescado, sie heißt deshalb so, weil sie die Form eines Fisches hat. Anschließend gab es Frühstück und wir waren bereit für die verrückten, berühmten Fotos, die jeder machen muss, der die Salzwüste besucht.


In Uyuni angekommen, besuchten wir einen Zugfriedhof, auf dem man super rumklettern konnte.

Nach den 3 Tagen war jeder irgendwie geflashed und man konnte noch gar nicht mit den ganzen Eindrücken umgehen.
Bevor ich den Nachtbus von Uyuni nach La Paz nahm, hatte ich genug Zeit Uyuni zu erkunden und stellte schnell fest, dass der Großteil, der eine Stadt in Bolivien ausmacht, aus verschiedesten Märkten besteht. Man bekommt alles und noch mehr. Freaky wurde es dann in La Paz auf den Märkten, bei denen es tausende Pulver für alles und gegen alles gab😂 und noch andere Verrückheiten….
Unterwegs war ich mittlerweile mit einem australischen Paar, einer Finnländerin und einem Amerikaner.
Wir erreichten La Paz gegen 5 Uhr morgens. Als wir auf dem Busbahnhof ankamen, war es sehr gruselig, wie „gesangvoll“ Frauen und Männer verschiedene Reiseziele oder Speisen anpriesen. Puhhh die Halle war aber auch hellhörig. Zum Glück hatten wir ein Hostel vorreserviert und zum Glück war es nicht weit weg. Ab 7 Uhr morgens durften wir sogar schon ins Zimmer und konnten uns daher nochmal hinlegen und die morgendliche Freakshow verarbeiten.
Vormittags besuchten wir den vorher beschriebenen Hexenmarkt und nachmittags machten wir die Walkingtour mit. Die war einfach genial. So hatte man den besten Eindruck von La Paz, seinen Eigenheiten und das Leben der Bolivianer. Es ist alles so unglaublich günstig, dass ich mich immer noch erwische genau zu überlegen, ob ich das jetzt ausgeben kann oder nicht😅. Eine Seilbahnfahrt über die ganze Stadt weniger als 2 Eur. Dabei der gleiche Standard wie bei uns ..unglaublich. Meine geliebten Bananenchips, ein Riesenpack unter 1 Eur. Leckeres Essen findet man einfach überall, also braucht man nicht überlegen, was man kochen soll und sich leisten kann. Unter 1 Eur gibts leckere Sandwiches. Frische Säfte genauso. Ein Spaziergang durch die Stadt und man kann so viel Leckeres probieren. Busse von La Paz zur Copacabana über 5 Eur. Nachtbusse für 14 Eur. Einfach unglaublich…

Genug von La Paz, Bilder sprechen Bände….
Ab nach Copacabana am Titicacasee!