Buenos Aires…

..ist der Wahnsinn. Als ich von meiner 10-stündigen Fahrt von Cordoba ankam und Aurelie sich schon Sorgen gemacht hatte, wo ich nur bleibe, mein Bus hatte ja Verspätung, sind wir in die viel zu enge Metro rein. Kam ja zur Rushhour an😁..aber alles gut.
Das Hostel war wie ein Irrgarten. Riesig und verwinkelt von innen. Würde jederzeit wieder in dieses gehen, die Duschen sind super😊. Artfactory San Telmo ist der Name.
Abends waren wir mit Alex zum Essen und Ausgehen verabredet. Alex hatte Aurelie die Stadt in den letzten Tagen gezeigt. Er ist direkt aus Buenos Aires und begeistert davon uns es so angenehm und schön zu gestalten, wie nur möglich. Spätestens da war mir klar, dass das in Argentinen völlig normal ist. Die Argentinier sind erst dann zufrieden, wenn es der anderen Person gut geht!!!
Endlich erfüllte sich dann mein Traum vom originalen argentinischen Steak. Ich aß Asado. Genial!
Danach sind wir im Viertel „El Palermo“ in verschiedene Bars. Alex konnte es nicht fassen, eine Deutsche, die nur Reggaeton hört und eine Schweizerin, die am liebsten in Buenos Aires leben würde. Deshalb war auch save, dass wir auf jeden Fall nochmal zusammen feiern gehen.

Am nächsten Tag bin ich auf Fotosafari in Buenos Aires gegangen. Teatro Colon, Plaza de Mayo, der Obelisk und und und…nahm ich mit. Aurelie nahm ihren Bus nach Mendoza und abends hatte ich mich mit den 2 Mädels verabredet, die ich in Rio kennengelernt hab. Natalia und Daniela sind auch beide aus Buenos Aires. Erstmal hab ich aber geschlafen, weil in Argentinien ist es völlig normal nie vor 1 in der Nacht auszugehen. Daniela holte mich vom Hostel ab und los gings…Wir waren in 3 verschiedene Clubs. Der letzte war etwas weiter weg, aber kein Problem, wir waren ein paar Leute und Matias hatte ein Auto. Der Club war wirklich das Coolste überhaupt. Mein Herz ging auf. Reggaeton und keine einzigen Touris. Ich mitten drin! Auch an diesem Abend wurde ich wieder top versorgt. Ständig wurde nach meinem Befinden gefragt, was ich trinken will, ob es mir gefällt, und und und..
Gelungener Abend!!!! Der Wahnsinn.
Am nächsten Morgen hab ich Johana angerufen und gefragt, ob sie mit Daniela und mir mitkommt. Daniela hatte frei, es war Feiertag und wir wollten nach La Boca, einem anderen Stadtteil. Es war wunderschön dort. Bunte Häuschen, schöne Einkaufsmöglichkeiten, überall Tango und einfach eine schöne Atmosphäre. Künstler gestalteten diesen Ort und dort sind auch viele Immigranten wie Daniela mir erklärte. Dort aß ich das beste Choripan, dass ich bisher hatte. Choripan ist eine Wurst im Brot quasi, mit ganz vielen verschiedenen Salate und Salsas. Lecker!! Der Señor, er es zubereite, sah original aus, wie aus einem Gemälde gehopst..Bild folgt😁. Dann bin ich zum Puerto Madero und aß das teuerste Eis in meinem Leben. 4 Euro für 2 Kugeln. Abends war ich wahnsinnig kaputt von den letzten Tagen und Nächten. Ich dachte nur noch an Bett. Aber meine neue Freunde aus der Stadt riefen an, Lisa wir gehen essen. Ok alles klar. Und so gingen wir los. Etwas außerhalb des Zentrums, gab es ein Restaurant, dass gut bezahlbar war. Buenos Aires ist unglaublich teuer und auch diese Stadt erinnert unglaublich an Europa. Für mich gab es, Milanesa Neapolitana. Oh mein Gott, wie lecker. Wie unser Schnitzel, nur mit Tomatensalsa und Käse drüber. Megaaaaa!! Gegenseitig fragten wir uns aus, über das Leben in Argentinen, in Deutschland und sonstigen Unterschieden. Ich kann nur sagen, es ist nicht schwer, sich hier wohlzufühlen. Zum Essen wurde ich eingeladen und das war mir echt unangenehm, denn ich werde ja hier bespaßt und sie nehmen sich hier extra Zeit für mich. Aber keine Chance. Sie wollen einfach, dass es einem gut geht.

Am 25.3. zog Johana zu mir ins Hostel, sie war bisher bei einer Gastfamilie untergebracht, wegen ihrer Sprachschule. Alex holte uns ab, wir gingen in den botanischen Garten und in den Parque Rosedal. Me encanta! Schnell war der Tag um, abends wollten wir wieder zusammen essen und Tanzen gehen. Ein sehr ein wunderbarer Tag.

2 Antworten auf „Buenos Aires…“

Kommentare sind geschlossen.